Mit der äußerst rasanten Weltneuheit “Rocket” und einem neuen Riesenrad startet die Düsseldorfer Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen am 17. Juli. Bis zum 25. Juli drehen sich dann dort die Karussells. In den zahlreichen Zelten der Brauereien aus der Landeshauptstadt finden die Freunde des Altbiers ihr Angebot. Ein Höhepunkt ist am Freitag, 23. Juli, das große Feuerwerk ab 22.30 Uhr.
Bei “Rocket” handelt es sich um einen 55 Meter hohen Turm, um den sich mit einer Geschwindigkeit von 50 Km/h fünf Gondeln drehen. Die Gondeln in Form einer Rakete können dabei wieder um die eigene Achse gedreht werden. Das Geschäft ist bisher ein Unikat und direkt vom Hersteller auf die Rheinwiesen in Düsseldorf geliefert worden.
Neu ist auch das Riesenrad. Mit 60 Metern Höhe ist es das höchste Fahrgeschäft auf der Größten Kirmes am Rhein. In den 40 Gondeln finden jeweils acht Personen Platz. Auch Rollstuhlfahrer können das Riesenrad benutzen. Premiere in Düsseldorf hat auch die “Future World”. Dabei handelt es sich um eine Simulationsanlage, in der computergesteuert verschiedene Szenarien durchgespielt werden: dabei gibt es einen Besuch in einer Raumstation, einen Fahrstuhlabsturz, einen Irrgarten im Dunkeln und auch den Gang über sprudelndes Säurebecken.
“Killepitsch-Bratwurst” in der “Alpenwelt”
Einen weiteren Nervenkitzel verspricht zudem die Fahrt mit dem erstmals in Düsseldorf vertretenen “Max Booster”. Das 55 Meter hohe Gerät bietet den 16 Fahrgästen in zwei Gondeln eine temporeiche Fahrt mit Beschleunigung bis zum vierfachen des eigenen Körpergewichtes und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in drei Sekunden. Nach Angaben des Eigentümers ist das 1,5 Millionen Euro teure Gerät das höchste Flugkarussell der Welt.
Neues bietet der Innenbereich der Kirmes. Das Französische Dorf gibt es nicht mehr. Der Bereich wurde neu konzipiert und an dieser Stelle steht jetzt die “Alpenwelt” Dort erwarten den Besucher ein umfangreiches kulinarisches und musikalisches Angebot. Einer der Höhepunkte ist die “Killepitsch”-Bratwurst. Neu strukturiert wurde auch der Bereich einer der früheren Durchgänge auf dem Kirmesgelände, die nicht mehr so stark angenommen wurden. Der Durchgang wurde geschlossen und die Kirmes erhält dadurch noch mehr den Charakter des Rundlaufes. An dieser Stelle ist jetzt die “Wilde Maus” platziert.
Superfeuerwerk am Freitag, 23. Juli
Höhepunkt der Kirmes ist das Superfeuerwerk am Freitag, 23. Juli, das bei Einbruch der Dunkelheit gegen 22.30 Uhr gezündet wird. Die Besucher erwartet 25 Minuten Feuerwerkskunst der europäischen Spitzenklasse. Sehenswert ist auch der Historische Festzug am 18. Juli, der angeführt von Oberst Günther Pannenbecker mit mehr als 3.000 uniformierten Schützen, 40 Musikkapellen, Pferdegespannen und Kutschen zu den größten in Deutschland zählt. Die feierliche Investitur des Schützenkönigs findet am Samstag, 17. Juli, auf dem Marktplatz vor dem Rathaus durch Oberbürgermeister Dirk Elbers und Schützenchef Lothar Inden statt. Anlass für das neuntägige Spektakel ist der Namenstag des Schutzpatrons der Landeshauptstadt, Sankt Apollinaris.
Wie immer wird zwischen Altstadt und Festwiese während der gesamten Kirmeszeit eine Fähre pendeln, die die Gäste in rund zehn Minuten über den Rhein setzt und auch wieder zurück bringt. Im Umkreis der Kirmes gibt es keine Parkplätze.
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Bilder: Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH